Liebe Besucherin, lieber Besucher!

Mit dem Besuch meiner Webseite
öffnest Du die Türe ins Reich meines kreativen Ausdrucks.
  Zuerst bekommst Du hie eine Erklärung zu meiner Schaffens-Motivation.



 

Als lebenslanger Lehrling durch alle Lebensbereiche,
suche ich da nach einem kreativen Ausdruck, wo ich mich persönlich angesprochen fühle.
Nur was mich wirklich tief berührt, bringt meine Schaffensenergien in Gang;
dann aber "Ganz – oder gar nicht!"
Also vorab das, was unter einer Oberfläche, im Verborgenen abläuft.
Also weniger "Was" passiert - als vielmehr "Wie und Warum"; allenfalls "Warum nicht?
Zeichnen und Malen ist für mich eine kreative Art der Formgebung
für Geschichten, Erkenntnisse und Empfindungen,
bei der ich die Deutungshoheit bei mir behalten möchte.
Dieses Arbeiten wird mir zum Sprachersatz, zu einem Gegenpol für die begrenzte,
eingeschränkte, unklare, ungenaue, mehrdeutige und viel zu frei interpretierbare Sprache.
Die schon immer empfundene sprachliche Unvollkommenheit versuche ich somit
unter Tusche- und Bleistiftstrichen zu verstecken oder mit Farbklecksen zu überpinseln.
Nur vor der Archivierung lasse ich einen Bildtitel zu Wort kommen, den ich auch gerne
- mehr oder weniger bewusst - im Reich der Ironie und des Sarkasmus' nachwirken lasse.
(Meine stille Rache an unserer viel zu lauten und von Reizen übersättigten Welt!)
Mein Bedürfnis, mich vor Reizüberflutungen zu schützen, drängt mich immer wieder hinaus
in die Ruhe der Natur. Da finde ich wahre, natürliche Formen (Bäume, Naturformationen),
inspirierende Prozesse (Wasserläufe), frei von Selbstdarstellungszwängen,
die mir immer wieder als spannende Licht- und Schattenspielen vorgeführt werden.




 Die Sujets, die in mein Schaffen einfliessen, sind vordergründig meist der Natur abgeschaut,
haben hintergründig viel mit mir selbst zu tun.
In meinen Werken steckt also, meine selbstgewählte Form eines seelischen Ausdrucks,
ohne Weltveränderungszweck, ohne versteckte Absichten.
Und darum vermeide ich für mich die Begriffe Kunst und Künstler.
Kunst bedient andere Ansprüche und passiert anderswo. Ich habe keine Künstlerseele.
In meinen Werken steckt nur das einfache Bedürfnis, eine Ausdrucksform zu finden,
wo meine Sensibilität in unserer Sprache keine Heimat findet, die verstanden wird.
Parallel dazu erfolgt schrittweise die handwerkliche Entwicklung.
Nicht mehr und nicht weniger.
Ich danke Dir für Deine Aufmerksamkeit,

 Pole Gillmann, Frühjahr 2020